Alexander Schröder

Schauspieler und Regisseur

Email: alexanderplatz@gmx.net

 

 

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ENTKOMMEN, MEIN ENGEL!
nach Honoré de Balzac

Donnerstag und Freitag, 8. und 9. Juni 2017

jeweils 20 Uhr

Theater unterm Dach, Danziger Str. 101, Berlin - Prenzlauer Berg
Zur Webseite vom Theater unterm Dach



"Du schneiderst Dir Dein Geschick fein säuberlich zurecht. Anstatt Dich ihm als Spielball hinzugeben." (Balzac)


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"Balzac schafft im Jahre 1841 etwas ganz besonderes. Er lässt uns in die Innenwelten zweier Frauen abtauchen, in die Innenwelt einer Freundschaft. Diese Briefe, über Jahre miteinander ausgetauscht, geben den Blick frei, wie Abgrenzung und Konkurrenz sich trefflich mit Vertrautheit und schamloser Ehrlichkeit verbinden können. Balzac erfindet zwei Frauen, die zeitgenössischer nicht sein könnten. Ihre Lebensfragen sind die gleichen wie heute. Welches Leben will man führen? Wann wird man sich und wann nur andren gerecht? Wie kriegt man ganz unterschiedliche Entwürfe unter einen Hut? Familie gründen und Kinder kriegen einerseits und andrerseits, wie wird man dann dem Anspruch auf ein selbständiges, selbst gestaltetes Leben gerecht?"


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"Angehaltenen Atems lauscht das Publikum, meist, vom Augenschein her zumindest, klassische Prenzlauer Berger Pärchen zwischen Ende 20 und Ende 40, deren Gesichter in erschreckter Selbsterkenntnis aufleuchten."

(neues deutschland, 23. Mai 2013, ganzer Artikel hier)

 

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THEATERGRUPPE TEMPELHOF

probt

NIE WIEDER TEMPELHOF

Premiere am Freitag, 28. Juli 2017
Weitere Vorstellungen am Samstag und Sonntag, 29. und 30. Juli 2017
jeweils um 20 Uhr

Wasserturm Kreuzberg

Fidicinstraße Ecke Kopischstraße, 10965 Berlin, U-Bhf. Platz der Luftbrücke (U6)


Wir sind fünf Jugendliche aus Syrien. Wir spielen Theater. Wir sind zwischen 18 und 24 Jahren alt. Gegründet haben wir uns Ende Januar 2016 in der Notunterkunft im ehemaligen Flughafen Tempelhof. Wir hatten im Mai 2016 unsere erste Premiere mit EINSKOMMAZWEIQUADRATMETER. Ein halbes Jahr später, im November 2016, folgte mit "HANGAR 6 - ein Jahr in Deutschland" unsere zweite Premiere. Weitere Auftritte hatten wir beim INTERVENTIONEN Festival und auf dem Sommerfest im Wasserturm Kreuzberg. Nach unseren ersten zwei Premieren wollen wir mit unserem dritten Stück nicht mehr allein unsere Geschichten erzählen, sondern uns in die Politik wagen, und eine Gesellschaft entwerfen, in der wir leben wollen. Singen und tanzen tun wir jetzt schon. Wir sind da. Das Ankommen hat erst begonnen.

Unsere Facebook-Seite

BBC WORLD SERVICE berichtete am 4. Februar 2017 über die Theatergruppe Tempelhof
Zum Mitschnitt des Beitrags

Die US-amerikanische Zeitschrift THEATRE TOPICS veröffentlichte im November 2016 ein Interview mit Alexander Schröder Link zum Artikel



Verehrte Damen und Herren,

Sie alle kennen die Freiheitsstatue in New York. Millionen an Emigranten sahen vom Schiff als erstes diese 93 Meter hohe Statue. Am Fuße der Statue ist eine Tafel mit einem Gedicht angebracht.

„Here at our sea-washed gates shall stand: A mighty woman with a torch. Her name: Mother of Exiles. From her hand glows world-wide welcome. „Ancient lands!“ cries she with silent lips. „Give me your tired, your poor, your huddled masses yearning to breath free. Send these, the homeless, tempest-tossed to me: I lift my lamp beside the golden door.“"

„Hier an unserem meerumspülten Tore soll stehen: Eine mächtige Frau mit einer Fackel. Ihr Name: Mutter der Exilanten. Aus ihrer Hand leuchtet weltweites Willkommen. „Ihr alten Länder!“ ruft sie mit stummen Lippen. „Gebt mir eure Müden, eure Armen, die unterdrückten Massen, die frei zu atmen begehren. Schickt sie mir, die Heimatlosen, die vom Sturm Getriebenen, hoch halt' ich mein Licht am goldenen Tore!“"

Dieses Amerika scheint in eine ferne Vergangenheit gerückt. Sollte die Statue nicht nach Deutschland geschafft werden? Hat sie hier nicht viel mehr Berechtigung? Ihr Deutschen! Seid Ihr die Erben Amerikas? Für uns, die wir hier stehen, für uns seid ihr es.

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Das Gedicht schrieb Emma Lazarus im Jahr 1883. Es heißt THE NEW COLOSSUS und ist im Original um einiges länger. Gekürzt und übersetzt von Ali Schröder.

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Untertan nach Heinrich Mann

Samstag, 23. September 2017
20 Uhr

Theater unterm Dach, Danziger Str. 101, Berlin - Prenzlauer Berg

Zur Webseite vom Theater unterm Dach


Diederich Heßling auf seinem Weg nach oben


"Von der Wiege bis zum Wahnsinn. 90 knackige Minuten"
(Berliner Morgenpost, 8. Juni 2011)

"Wie Alexander Schröder windgeschwind von Rolle zu Rolle wechselt, vom träumerischen Kind und formbaren Studenten zum despotischen Firmenleiter, ist nachwirkende Lektion in Schauspielkunst."
(Neues Deutschland, 16. Juni 2011)

"Alexander Schröder spielt in einem fulminanten Solo die Geschichte vom aufstiegswilligen Untertan, seine Ekstasen der Unterwürfigkeit, sein wörtliches Stiefellecken, seine Ordnungswut. Man meint in seinem Gleiten durch die unterschiedlichen Rollen die Gesichter der Karikaturen von George Grosz wiederzuerkennen, stiernackige, dumpfbackige, dünkelhafte und machtbesessene Deutsche, die sich für eine Elite hielten."
(
taz, 29. Februar 2012, ganzer Artikel hier)

"Ein Stück für einen Schauspieler, und was für einen! Alexander Schröder heißt er. [...] Schröder bringt diesen Heßling im anderthalbstündigen Kraftakt als große Kunst auf die Bühne, manchmal tritt er kurz aus der Rolle; spielt eine Schwester, den Vater, Herrn Buck oder den Grafen Wulkow. Sein Spiel ist präzise und minimalistisch, seine Wandlungsfähigkeit enorm."
(Junge Welt, 2. März 2012, ganzer Artikel hier)


 

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LIGHT MY FIRE

Sehe ich in den Nachrichten wie Menschen Puppen verbrennen, Pappmaschee-Puppen, die Politikern nachgebildet sind, bin ich entsetzt. Das ist Anstachelung zum Hass, geht mir dann durch den Kopf. Das ist nicht gut. Ende November 2016 war ich den USA und habe erlebt, wie wohltuend so ein Puppen-Verbrennen sein kann. Im Brennen und Verglühen der Puppe kann auch der Hass mitverbrennen. Es ist eine symbolische Entlastung. Man wird was los. Gemeinsam. Vom Verbrennen einer Trump-Puppe habe ich ein Video gedreht. Das verwendete Doors-Lied stammt aus dem Jahr 1967. Es wird dieses Jahr 50 Jahre alt.


Burning a Trump puppet


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Absolventenvorsprechen 2017 an der UdK Berlin

Freitag und Samstag, 20. und 21. Oktober 2017, jeweils um 11 Uhr

im UNI.T, Fasanenstr. 1 b, Berlin - Charlottenburg

Studiengang Schauspiel an der UdK Berlin



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