Alexander Schröder

Schauspieler und Regisseur

Email: alexanderplatz@gmx.net

 

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BBC WORLD SERVICE berichtete am 4. Februar 2017 über die Theatergruppe Tempelhof
Zum Mitschnitt des Beitrags


Mehr zur Theatergruppe Tempelhof siehe weiter unten

 

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LIEBER NICOLAS BERGGRUEN

Ein Hörspiel des RBB

Regie: Ulrike Müller

Die Gartenstr. 7 in Berlin Mitte wurde vor wenigen Jahren von der Nicolas Berggruen Holding gekauft. Vier BewohnerInnen erzählen aus ihrem Leben und den Veränderungen, die es mit sich bringt im Epizentrum der Gentrifizierung zu leben.
Wer darf noch Mitte?

Erstausstrahlung am Freitag, 27. Januar 2017, 22:05 Uhr

In der Mediathek abrufbar.

Zur Mediathek des RBB

 

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ENTKOMMEN, MEIN ENGEL

Samstag und Sonntag, 25. und 26. Februar 2017

jeweils 20 Uhr

Theater unterm Dach, Danziger Str. 101, Berlin - Prenzlauer Berg

Zur Webseite vom Theater unterm Dach


Regie: Alexander Schröder
Dramaturgie: Christiane Wiegand
Bühne: Dirk Steffen Göpfert
Regieassistenz: Franziska Muche
Es spielen: Friederike Pöschel und Antje Widdra

"Du schneiderst Dir Dein Geschick fein säuberlich zurecht. Anstatt Dich ihm als Spielball hinzugeben." (Balzac)


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"Balzac schafft im Jahre 1841 etwas ganz besonderes. Er lässt uns in die Innenwelten zweier Frauen abtauchen, in die Innenwelt einer Freundschaft. Diese Briefe, über Jahre miteinander ausgetauscht, geben den Blick frei, wie Abgrenzung und Konkurrenz sich trefflich mit Vertrautheit und schamloser Ehrlichkeit verbinden können. Balzac erfindet zwei Frauen, die zeitgenössischer nicht sein könnten. Ihre Lebensfragen sind die gleichen wie heute. Welches Leben will man führen? Wann wird man sich und wann nur andren gerecht? Wie kriegt man ganz unterschiedliche Entwürfe unter einen Hut? Familie gründen und Kinder kriegen einerseits und andrerseits, wie wird man dann dem Anspruch auf ein selbständiges, selbst gestaltetes Leben gerecht?"


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"Angehaltenen Atems lauscht das Publikum, meist, vom Augenschein her zumindest, klassische Prenzlauer Berger Pärchen zwischen Ende 20 und Ende 40, deren Gesichter in erschreckter Selbsterkenntnis aufleuchten."

(neues deutschland, 23. Mai 2013, ganzer Artikel hier)

 

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SATELLITES - OUT THERE

- posttheater im Weltall -

Eine bulgarisch-deutsche Coproduktion



Wer nie draußen war, kennt nicht dieses Schwarz. Es ist so anziehend, dass man sich reinschmeissen will wie einen warmen Pool, nachdem man fast erfroren wäre. Das Schwarz saugt einen an. Wer immer im Weltraum eine Außenreparatur am Raumschiff vornehmen muss, darf nach dem Ausstieg nie das Raumschiff aus den Augen verlieren. Das Weggucken ist verboten.



Premiere im Ballhaus Ost am 23. März 2017

Weitere Vorstellungen: 24., 25. und 26. März 2017

Geplante Premieren in Bulgarien: Varna 10. Juni, Sofia 13. Juni 2017

Geplante Vorstellungen am Staatstheater Stuttgart / NORD am 4., 5. und 6. Juli 2017




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Untertan nach Heinrich Mann

Sonntag, 7. Mai 2017
20 Uhr

Theater unterm Dach, Danziger Str. 101, Berlin - Prenzlauer Berg

Zur Webseite vom Theater unterm Dach


Diederich Heßling auf seinem Weg nach oben


"Von der Wiege bis zum Wahnsinn. 90 knackige Minuten"
(Berliner Morgenpost, 8. Juni 2011)

"Wie Alexander Schröder windgeschwind von Rolle zu Rolle wechselt, vom träumerischen Kind und formbaren Studenten zum despotischen Firmenleiter, ist nachwirkende Lektion in Schauspielkunst."
(Neues Deutschland, 16. Juni 2011)

"Alexander Schröder spielt in einem fulminanten Solo die Geschichte vom aufstiegswilligen Untertan, seine Ekstasen der Unterwürfigkeit, sein wörtliches Stiefellecken, seine Ordnungswut. Man meint in seinem Gleiten durch die unterschiedlichen Rollen die Gesichter der Karikaturen von George Grosz wiederzuerkennen, stiernackige, dumpfbackige, dünkelhafte und machtbesessene Deutsche, die sich für eine Elite hielten."
(
taz, 29. Februar 2012, ganzer Artikel hier)

"Ein Stück für einen Schauspieler, und was für einen! Alexander Schröder heißt er. [...] Schröder bringt diesen Heßling im anderthalbstündigen Kraftakt als große Kunst auf die Bühne, manchmal tritt er kurz aus der Rolle; spielt eine Schwester, den Vater, Herrn Buck oder den Grafen Wulkow. Sein Spiel ist präzise und minimalistisch, seine Wandlungsfähigkeit enorm."
(Junge Welt, 2. März 2012, ganzer Artikel hier)


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THEATERGRUPPE TEMPELHOF

probt

NIE WIEDER TEMPELHOF

Premiere im Frühjahr 2017

Wasserturm Kreuzberg

Fidicinstraße Ecke Kopischstraße, 10965 Berlin, U-Bhf. Platz der Luftbrücke (U6)



Wir sind fünf Jugendliche aus Syrien und Irak. Wir spielen Theater. Gegründet haben wir uns Ende Januar 2016 in der Notunterkunft im ehemaligen Flughafen Tempelhof. Wir hatten im Mai 2016 unsere erste Premiere mit EINSKOMMAZWEIQUADRATMETER. Ein halbes Jahr später, im November 2016, folgte mit "HANGAR 6 - ein Jahr in Deutschland" unsere zweite Premiere. Weitere Auftritte hatten wir beim INTERVENTIONEN Festival und auf dem Sommerfest im Wasserturm Kreuzberg. Wir sind zwischen 17 und 23 Jahren alt. Wir erzählen von uns, wir singen, wir tanzen. Wir sind da. Die Geschichten sind unsere Geschichten. Wir reden persönlich. Was wir an Deutschland mögen und was nicht. Wir geben Einblick in unsere momentane Situation und formulieren Gedanken und Wünsche für die Zukunft. Das Ankommen hat erst begonnen.

Unsere Facebook-Seite

An Interview with Alexander Schroeder
Dieses Interview wurde im November 2016 in der US-amerikanischen Zeitschrift THEATRE TOPICS veröffentlicht.



Verehrte Damen und Herren,

Sie alle kennen die Freiheitsstatue in New York. Millionen an Emigranten sahen vom Schiff als erstes diese 93 Meter hohe Statue. Am Fuße der Statue ist eine Tafel mit einem Gedicht angebracht.

„Here at our sea-washed gates shall stand: A mighty woman with a torch. Her name: Mother of Exiles. From her hand glows world-wide welcome. „Ancient lands!“ cries she with silent lips. „Give me your tired, your poor, your huddled masses yearning to breath free. Send these, the homeless, tempest-tossed to me: I lift my lamp beside the golden door.“"

„Hier an unserem meerumspülten Tore soll stehen: Eine mächtige Frau mit einer Fackel. Ihr Name: Mutter der Exilanten. Aus ihrer Hand leuchtet weltweites Willkommen. „Ihr alten Länder!“ ruft sie mit stummen Lippen. „Gebt mir eure Müden, eure Armen, die unterdrückten Massen, die frei zu atmen begehren. Schickt sie mir, die Heimatlosen, die vom Sturm Getriebenen, hoch halt' ich mein Licht am goldenen Tore!“"

Dieses Amerika scheint in eine ferne Vergangenheit gerückt. Sollte die Statue nicht nach Deutschland geschafft werden? Hat sie hier nicht viel mehr Berechtigung? Ihr Deutschen! Seid Ihr die Erben Amerikas? Für uns, die wir hier stehen, für uns seid ihr es.

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Das Gedicht schrieb Emma Lazarus im Jahr 1883. Es heißt THE NEW COLOSSUS und ist im Original um einiges länger. Gekürzt und übersetzt von Ali Schröder.


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JOBS IM HIMMEL

- eine posttheater produktion -

Treffen sich Steve Jobs und Robert Bosch im Himmel ...


Ein leidenschaftlicher Disput darüber, wie man Menschen und Unternehmen führt.

Zwei Erfolgsrezepte treten gegen einander an.

Geschrieben und gespielt von Eray Egilmez und Alexander Ali Schröder

Geplantes Gastspiel in Shibuya/Tokio im Sommer 2017

Jobs im Himmel wurde mit dem

tanz- und theaterpreis
der stadt stuttgart und des
landes baden-württemberg


als herausragende Produktion der freien Szene prämiert.

"Die unendlich erleichterten Kommunikationen sind die schwere Artillerie, mit der alle chinesischen Mauern in den Grund geschossen werden." (Karl Marx, 1848)


 

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LIGHT MY FIRE

Sehe ich in den Nachrichten wie Menschen Puppen verbrennen, Pappmaschee-Puppen, die Politikern nachgebildet sind, bin ich entsetzt. Das ist Anstachelung zum Hass, geht mir dann durch den Kopf. Das ist nicht gut. Ende November 2016 war ich den USA und habe erlebt, wie wohltuend so ein Puppen-Verbrennen sein kann. Im Brennen und Verglühen der Puppe kann auch der Hass mitverbrennen. Es ist eine symbolische Entlastung. Man wird was los. Gemeinsam. Vom Verbrennen einer Trump-Puppe habe ich ein Video gedreht. Das verwendete Doors-Lied stammt aus dem Jahr 1967. Es wird dieses Jahr 50 Jahre alt.


Burning a Trump puppet


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Absolventenvorsprechen 2017 an der UdK Berlin

Freitag und Samstag, 20. und 21. Oktober 2017, jeweils um 11 Uhr

im UNI.T, Fasanenstr. 1 b, Berlin - Charlottenburg

Studiengang Schauspiel an der UdK Berlin


Dieser Jahrgang spielt am 18. und 19. Februar 2017 beim

WILDWUCHS Junge Texte fürs Theater
Ein Festivalprojekt des Hans Otto Theaters Potsdam und der Universität der Künste

Zur Webseite von WILDWUCHS



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